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Andreas Altmann
Lesung
am 12.04.2010 um 15.00 Uhr in der Aula des Caritas-Haus Feldberg
Literat und Weltenbummler
Ein Selbstversuch
Im Trainingscamp des inneren Friedens.
Andreas Altmann ist das Gegenteil eines Esoterikers: aufgeklärt, kritisch,
meinungsfreudig. Aber auch ein rastloser Reiseschriftsteller braucht
Momente der Ruhe, um sich zu sammeln. So kam Altmann nach Indien.
Was er suchte: Einkehr und Klarheit.
Was er fand: Ein Trainingscamp des
inneren Friedens. Von Neu-Delhi fährt er nach Varanasi, erkundet die
wichtigsten Stätten des Buddhismus – und landet durch Zufall im Meditationszentrum
von S.N. Goenka. Seit vierzig Jahren unterrichtet der Guru
Buddhas wichtigste Meditationslehre. Jede Form der Ablenkung ist
untersagt. Und die Regeln sind streng: Alle mitgebrachten Gegenstände
werden eingesammelt, kein Radio, keine Drogen, kein Sex, kein Strom,
keine Gespräche. Altmann befolgt alles, nur eines nicht: das Verbot des
Schreibens. Und ganz am Ende bewahrheitet sich die Weisheit, dass
Buddha lehrt, Buddha zu überwinden.
Andreas Altmann hat eine klarsichtige, persönliche und mutige Reportage
geschrieben, die auch den Hiergebliebenen die Augen öffnet.
Andreas Altmann lebt als Auslandsreporter und Reiseschriftsteller in
Paris. Zuletzt war er unterwegs in Südamerika ("Reise durch einen
einsamen Kontinent", DuMont 2007) und Australien ("Im Land der
Regenbogenschlange", DuMont 2008). Andreas Altmann wurde u.a. mit
dem Egon-Erwin-Kisch-Preis, dem Seume-Literaturpreis und dem
Reisebuch-Preis ausgezeichnet.
Link zum Autor: www.andreas-altmann.com « zurück zur Übersicht |